Oracle-/DB Administration und Performance Transaktionen

25. Februar 2011 | 3:13 pm Uhr

Anbei eine Übersicht über die wichtigen Transaktionen für den Betrieb einer Oracle Datenbank unter SAP

Transaktion Name Beschreibung
DBACOCKPIT Admin Cockpit Zentraler Einstieg in die Oracle Administration (DB02, DB13)
DB01 Oracle Lock Monitor Anzeige von Oracle Locks, auf die gewartet werden muss
DB02 Database-Performance Übersicht über Tablespace und Tabellen / Indexe der Datenbank mit Einstieg in Detailanalysen
DB03 Parameteränderung der Datenbank Anzeige der Datenbankparameter inklusive ihrer Änderungshistorie
DB12 Sicherungsprotokolle Überblick über die Historie der Datenbank und der Redo-Log Sicherungen
DB13 DBA Einplanungskalender Kalender um Datenbankoperationen einzuplanen, wie DB Checks oder Aktualisierung der Oracle Statistiken
DB14 Protokollanzeige DBA Anzeige der Protokolle aller Operationen der BR* Tools
DB16 Datenbankprüfungen Anzeige der Fehlermeldungen und Warnungen des letzten DB Checks
DB17 Datenbankprüfbedingungen Pflege der Datenbankprüfbedingungen beim Einsatz von DB-Checks (BR*Tools)
DB20 Tabellenstatistik Überblick über die Statistik einer einzelnen Tabelle und Neuanlegen, wenn nötig
DB21 Konfiguration der Statistikerstellung Pflege der Statistik-Ausnahmetabelle DBSTATC
DB24 Protokolle administrativer DB Operationen Statusanzeige (Ampelsystem) von DB Operationen wie Backups, Checks und Statistikläufen
DB26 Datenbankparameter Anzeige und Pflege (eingeschränkt) der Oracle Parameter (detaillierter als DB03)
DBCO Datenbankverbindungen Pflege von Datenbankverbindungen, die vom System genutzt werden können, z.B. bei DB26 (NICHT Verbindung Workprozesse – Schattenprozesse!)
ST04N Datenbank-Performance-Monitor Überblick über Oracle Performancekennzahlen, Session Monitor, V$Tables, SGA und PGA Monitor

 

Es sind die “alten” Transaktionen angegeben, in neuen Releasen muss teilweise noch ein “old” ergänzt werden, da der Aufruf sonst zum DBACOCKPIT führt (z.B. DB02OLD).

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Fehler im Upgrade auf EHP1

10. Februar 2011 | 2:04 pm Uhr

sapevent bekommt keine Verbindung zum SAP System 
Der Upgrade eines BW 70 auf EHP1 ist in den Phasen TABIM_UPG und XPRAS_UPG stehen geblieben.

Leider wurde im Installationstool (hier EHPI) kein Fehler angezeigt, aber die entsprechenden Phasen sind nicht zum Ende gekommen.

Das Programm sapevent versucht über RFC einen Batchjob im SAP(Schatteninstanz) zu starten, dies bricht jedoch mit der Fehlermeldung ab:

received 4 bytes from MSG_SERVER Received opcode MS_DUMP_INFO from msg_server, reply MSOP_ACCESS_DENIED
MsOpReceiveReceived opcode MS_DUMP_INFO failed, reason MSOP_ACCESS_DENIED
MsDump : failed MSOP_ACCESS_DENIED (5)
*** ERROR ***: Get message server parameters, rc = 5″

Dann warte der Upgrade Prozess einige Zeit und versucht es erneut und so weiter und so weiter…

Die Fehlermeldung findet man in der Datei dev_evt im tmp Verzeichnis der Installation, bzw. man kann das sapevent Tool auch manuell mit der Option -t starten, dann wird die Trace Datei im aktuellen Verzeichnis erstellt.

Zu dem Fehler kommt es, weil der sapevent die Profildatei DEFAULT.PFL zur Ermittlung des Ports für den Message Server liest.
In meinem aktuellen Fall wird dieser Port aber durch einen Eintrag im Instanzen Profil überschrieben (rdisp/msserv_internal).
Das heißt, das SAP System laust auf “rdisp/msserv_internal” und sapevent spricht den Message Server Port aus dem Default Profil an und kann so keinen Connect zu dem SAP System bekommen.
Zur Lösung habe ich den Parameter im DEFAULT Profil korrigiert.

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Fehleranalyse bei Startproblemen der J2EE

4. Februar 2011 | 8:47 pm Uhr

Ab und zu kommt es ja doch einmal vor, dass unsere geliebte J2EE Engine nicht mehr starten möchte. Habe ich zumindest mal gehört ;-) Und gerade habe ich im Internet einen zwar nicht mehr ganz neuen, aber irgendwie immer noch aktuellen Guide zum Vorgehen zur Analyse von eben diesen Problemen gefunden. Lege ich mal hier ab.

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Pseudo Sprachinstallation im SAP BW

2. Februar 2011 | 9:43 am Uhr

Unter Umständen können gesetzliche Bestimmungen dazu führen, das BW Reports (z.B. für diverse Aufsichtsbehörden) in der entsprechenden Landessprache verfasst sein müssen.

Wenn man nun diese Sprache ansonsten nicht zwingend benötigt und deshalb nicht installieren möchte, kann man folgenden Workaround nutzen:

  1. zcsa/installed_languages im Defaultprofil um den Wert “X” (X jeweils für die benötigte Sprache) erweitern
  2. zcsa/second_language = E im Defaultprofil
  3. Mit dem Report RSCPINST die NLS-Einstellungen um den Wert für die Sprachte (z.B. “PT” für Portugiesisch) ergänzen
  4. In der SMLT die Sprache (wieder das Beispiel: Portugiesisch) mit Auffüllsprache Englisch klassifizieren.

Wenn man sich nun in der “neuen” Sprache (z.B.Portugiesisch) anmeldet, erscheint das Menü in Englisch und man kann portugiesische Texte eingeben.
Wichtig ist allerdings, dass bei einem Upgrade in der Phase LANG_SELECT die Sprache (z.B.Portugiesisch) abgewählt wird. Andernfalls würden die (portugiesischen) Sprachanteile des Upgrades importiert. Außerdem muss nach dem Upgrade die Sprachklassifikation wiederholt werden.

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Single Sign On für SAP GUI

1. Februar 2011 | 1:15 pm Uhr

Einrichtung SNC für SAP auf Windows 

Teil 1 Voraussetzungen und Hinweise

Kerberos Single Sign-On (SSO) bietet eine einfache und sichere Anmeldemethodik für ein SAP System. Sie eignet sich, wenn Windows 2000 oder höher verwendet wird.

Sofern das System für SSO konfiguriert ist, kann ein berechtigter Benutzer, der an Windows angemeldet ist, auf das SAP-System zugreifen, indem er es einfach im SAP-Logon-Fenster auswählt oder eine Verknüpfung verwendet. Der Benutzer braucht nicht bei jeder Anmeldung am SAP-System über SAP GUI für Windows eine Benutzerkennung und ein Kennwort einzugeben. Daher erleichtert SSO die Verwaltung der SAP-Systembenutzer.

Der Microsoft Kerberos Security Service Provider (SSP) bietet sichere Authentifizierung plus Verschlüsselung der Netzwerkkommunikation.

Folgende Hinweise und Dokumentationen sind zu beachten. Wie das ganze eingerichtet und konfiguriert wird, werde ich in meinem nächsten Beitrag zusammenstellen.

SAP Hinweise

352295 – Microsoft Windows Single-Sign-On-Optionen

1257108 - Sammelhinweis: Analyse von Single Sign On (SSO)-Problemen

595341 – Installation issues with Single Sign-On and SNC

1043694 – Schl. Performance bei Verwendung von SNC für SSO

184277 – Längenbeschränkungen von SNC-Namen

150699 – Neueste Patches für SNC-Probleme

1153116 – Work Center: SAP SSO überschreiben

SAP Installationsguides

SAPNW700 InstallGuide mit SNC SSO Kapitel

SAP Online Help

http://help.sap.com/saphelp_nw73/helpdata/DE/44/0ebf6c9b2b0d1ae10000000a114a6b/frameset.htm

Weitere Infos, Whitepaper von Microsoft

http://www.microsoft.com/isv/sap/technology/interop/ad.aspx

Verfahren / Tool zum Rücksetzen von SAP Benutzer Passwörtern

http://download.microsoft.com/download/5/7/f/57f1490e-8a8d-497b-bbae-ec2a44b3799f/Password_Reset.pdf

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TP Befehle zur Transportsteuerung

31. Januar 2011 | 2:33 pm Uhr

Unter Umständen ist es doch mal notwendig, Transporte mit dem tp Befehl direkt über das Betriebssystem zu importieren. Im folgenden die wichtigsten Befehle

tp command 

description 

showbuffer SID Shows the buffer of system SID
addtobuffer tranport
SID
Adds transport to the buffer of system SID
delfrombuffer tranport
SID
Deletes transport from the buffer of the SAP system SID
cleanbuffer SID
Removes old entries from SIDs buffer
setstopmark SID Fügt eine Markierung in den Buffer von System SID ein, bei der ein import oder put aufhört. Wenn keine derartige Marke vorhanden ist, dann fügen die Befehle import all und put temporär eine solche ein (und löschen diese nach erfolgreichem Import).
delstopmark SID Entfernen der Stop-Marke aus dem Buffer  
addtobuffer transport
SID
Add the transport transport to buffer of system SID
import all/transport
SID

Import all or a single transport into SID. You may add special unconditional modes.
getobjlist transport displays a list of the objects in transport. The source system must be defined as a dummy system in the TPPARAM file.
locksys SID Lock users others than SAP* and DDIC out of the system, they get the message `put still running’. Be aware, that even logged in users may not start new jobs, but can still work.
unlocksys SID Unlock the system SID
lock_eu SID Lock the development environment of system SID , so no abap or dictionary development can take place.
unlock_eu SID Unlock the development environment of system SID (back to the state before lock_eu)
getdbinfo SID Displays informations about the database 

 

U Modes für tp

u-mode 

Description 

0  do not remove the transport from the buffer and set unconditional mode 1, so the transport gets imported at the right time again.
1  ignore that the transport as already been imported  
3  overwrite originals  
6  overwrite objects in uncommited(?) repairs  
8  ignore restrictions from the table class  
9 ignore that the system is locked for this kind of transport (how can that happen?)  

 

Beispiel:

tp addtobuffer <Transportauftrag> SID

tp import <Transportauftrag> SID client=111 u1389

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OK – Codes für SAP

30. Januar 2011 | 4:36 pm Uhr

Im Transaktionsfeld eines SAP Systems lassen sich nicht nur die Transaktionen aufrufen. Im Folgenden stelle ich zusammen, welche sogenannte OK-Codes noch möglich sind:

 

OK-Code

Beschreibung 

/o Übersicht der offenen Modi und die Möglichkeit einen bestehenden zu löschen oder einen neuen zu erzeugen.  
/oTransaktion Öffnen eines neuen Modi mit der Transaktion transaktion
/nTransaktion
Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion transaktion im aktuellen Mode. Achtung, nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!
/*Transaktion
Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion transaktion im aktuellen Mode. Der erste Bildschirm der neuen Transaktion wird nicht angezeigt (wenn?). XXX Achtung, nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!
/i Beendet den aktuellen Modus. Achtung, nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!
/iModus Beendet den angegebenen Modus. Achtung, nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!
/nend Beendet die aktuelle Sitzung und schließt alle offenen Modi. Es wird eine Bestätigung verlangt, in den verschiedenen Modi noch nicht gespeicherte Daten gehen ohne weitere Warnung verloren.
/nex Beendet die aktuelle Sitzung ohne Nachfrage. Alle offenen Modi werden ohne Nachfrage geschlossen, Daten können verloren gehen.  
.xyz Traversieren der Menü-Shortcuts (Hotkeys)
/h Springen in den Debugger (Im R/2: ‘h’, »Hoppeln«)  
/hs Springen in den Debugger (Systemfunktionen?)  
/$SYNC Synchronisieren aller Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance erheblich verringert werden!  
/$TAB Synchronisiere den Tabellen-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.
/$CUA Synchronisiere den CUA-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.  
/$NAM Synchronisiere den NAMTAB-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.
/$DYNP Synchronisiere den Dynpro-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.  
/h In den Debugger wechseln. XXX Welche Berechtigungen sind hier erforderlich?  
/bend Batch-Input beenden, dabei können Sie mit »Wiederaufnahme« in die Transaktion SM35 zurückspringen.
/p– Auf die erste Seite einer Liste springen.  
/p- Eine Seite rückwärts blättern.  
/p+ Zur nächsten Seite vorblättern.  
/p++ Auf die letzte Seite springen.  
%pc Liste downloaden.  
%sc In der Liste suchen.  
%pri Angezeigte Liste drucken.  

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Kennworthistorie zurücksetzen

30. Januar 2011 | 4:24 pm Uhr

Wer kennt das nicht, man braucht mal wieder in einem der vielen Systeme ein neues Kennwort und alle Kennwörter, die man sich merken kann, sind noch gesperrt.

Mit einem kleinen ABAP kann man nun die Kennworthistorie löschen und sein gewohntes Kennwort somit wieder benutzen ;-)

REPORT ZPWDDEL . ************************************************** *

* This program resets the user’s password * history, so the user can use the same * password again. * **************************************************

TABLES: USR02.

PARAMETERS: USER LIKE USR02-BNAME.

SELECT * FROM USR02 WHERE BNAME = USER. ENDSELECT.

IF SY-SUBRC = 0.

USR02-OCOD1 = USR02-OCOD2 = USR02-OCOD3 = USR02-OCOD4 = USR02-OCOD5 = USR02-BCODE.

MODIFY USR02.

ELSE.

WRITE: / ‘User does not exist’.

ENDIF.

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SAP Speichermodell in Windows Umgebungen

29. Januar 2011 | 12:10 pm Uhr

Für Performance Untersuchungen ist es natürlich von großer Bedeutung, dass SAP Speichermodell vor Augen zu haben. Nur dann ist eine entsprechende Einordnung der SAP Parameter und der gemessenen Werte aus den entsprechenden Transaktionen möglich. Zur Veranschaulichung soll dieser Beitrag dienen, der das SAP Speichermodell in Windows Umgebungen darstellt.

FLAT Memory Model

Memory Management Windows / SAP => Kernel 7.00

Das Flat-Speichermodell wird mit dem 64-Bit-Windows zur Verfügung gestellt. Dieses Modell benötigt weniger CPU, aber mehr Speicherplatz.
Es wird mit dem folgenden Profilparameter aktiviert:
     es/implementation = flat
Mit dem Flat-Speichermodell werden alle Benutzerkontexte dauerhaft in allen Workprozessen zugeordnet. Ressourcenintensive Aufrufe, die ein Prozess-Working-Set modifizieren, werden nicht ausgeführt und proaktives Auslagern tritt ebenfalls nicht auf.
Dieses Verhalten wird als sehr positiv gewertet, solange die Kontexte in den physischen Speicher passen. Sobald die größer werdenden Prozess-Working-Sets durch das Betriebssystem beschränkt werden, könnte der Seitenwechsel die Performance sehr beeinträchtigen, da das Betriebssystem zwischen den verwendeten und nicht verwendeten Kontexten nicht unterscheiden kann.

Die Kontexte, die am längsten im System sind, werden als erstes ausgelagert. Wie viel Speicher zusätzlich benötigt wird, ist benutzerspezifisch und hängt davon ab, wie lange und wie viele Benutzer inaktiv sind. SAP rechnet zunächst mit über 30 % mehr physischen Speicher.

Mit dem Seitenschutz wird sichergestellt, dass die verschiedenen Benutzerkontexte vor Missbrauch in anderen Kontexten geschützt sind. Die Seiten, die zum aktuell ausgeführten Benutzerkontext gehören, zählen allerdings nicht dazu. Windows erzeugt einen beträchtlichen Overhead an CPU-Verbrauch beim Schützen der Seiten. Um wirklich vom Flat- Speichermodell zu profitieren, können der Speicherschutz mit dem folgenden Parameter deaktiviert werden:
     es/use_mprotect = false

Dies ist nicht für Produktiv-Systeme empfohlen, da der SAP Support ein geschütztes Speichermodell benötigt. Wird der Speicherschutz deaktiviert und treten Probleme auf, die sich auf überschriebene Speicherbereiche beziehen, kann der SAP Support die Ursache nicht im Detail analysieren.
Ein typisches Szenario für das ungeschützte Flat-Speichermodell ist die Operation in einer virtualisierten Umgebung. Da die Performance der virtualisierten Umgebung sehr sensibel auf die Anzahl der Systemaufrufe reagiert, reduziert das ungeschützte Flat- Speichermodell das Laden auf ESX beträchtlich.

Zero Management Model

Memory Management Windows / SAP < Kernel 7.00

Das klassische SAP-Speichermodell auf Microsoft Windows wurde für die 32-Bit-Adressierung entwickelt. Der gesamte Speicher, der für die ABAP-Transaktion benötigt wird (“Benutzerkontext”), wird in einer memory mapped file gespeichert. Der Benutzerkontext wird einem Workprozess beigefügt, wenn die Transaktion ausgeführt wird, und am Ende der Transaktion entkoppelt, wenn die Ausgabe an die Benutzeroberfläche gesendet wird.

Im Folgenden werden die Vorteile des klassischen Modells erläutert:

  • Jeder Benutzer kann den Adressbereich des Prozesses vollkommen ausnutzen. Hierbei wird jedoch vorausgesetzt, dass der maximale Benutzeradressbereich 3 GB beträgt und Sie noch Speicherplatz für das Coding und die Shared Buffer reservieren müssen. Außerdem haben Sie ca. 2 GB für den Benutzerkontext zur Verfügung.
  • Ausschließlich die regelmäßig verwendeten Kontexte verbleiben im Speicher. Das Windows-Betriebssystem verschiebt die Seiten, die von einem Prozess entkoppelt wurden, in die modifizierte Seitenliste. Die ältesten Seiten dieser Liste werden ausgelagert.

Der Nachteil des klassischen Modells besteht darin, dass die Betriebssystemaufrufe wie z. B. MapViewOfFile() sehr ressourcenintensiv sind, da die Prozessseitentabelle neu organisiert werden muss. Dieser Vorgang beansprucht außerdem einen kritischen Bereich innerhalb von Windows, in dem die Prozesse insbesondere auf den Multi-CPU-Servern serialisieren könnten.

Weitere Informationen über die verschiedenen SAP Speichermodelle auf Windows Betriebssystemen enthält der SAP Hinweis # 1002587 – Flat-Speichermodell auf Windows
und der SAP Hinweis # 88416 – Zero Administration Memory Management ab 4.0A/ Windows.

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Wichtige Transaktionen für Performance Untersuchungen

29. Januar 2011 | 12:03 pm Uhr

 

SAP Transaktionen für die technische Analyse

Transaktion  Sammel – Transaktion Bereich  Beschreibung 
ST06  STUN OS  Auslastung CPU, RAM, weitere OS Werte 
ST04  DBACOCKPIT, STUN Datenbank  Auslastung Datenbankpuffer, Datenbanksperren; Schreib und Lesezugriffe auf File System, Monitoring SQL Anweisungen
ST02  STUN SAP  Auslastung SAP Puffer und weitere Speicher Bereiche sowie SAP Workprozesse
ST03N STUN SAP  Übersicht Systemlast. Einstieg, um die Ursache von Performanzengpässen einzukreisen 
DB02  DBACOCKPIT  Datenbank  Nutzung der SQL Server Datenbankdateien, Datenbankwachstum, Freier Speicherplatz,..

 

SAP Transaktionen für die Workload Analyse

Transaktion  weitere Transaktion  Bereich  Beschreibung 
ST03  ST03N, ST03G  SAP  Lastverteilung im SAP System; Verteilung Last auf Benutzer und Reports. Anteile der Systemteile an der Last 
STAD    SAP  Wie ST03, feine Auflösung der Daten mit Trace Optionen
STATTRACE    SAP  Wie ST03, feine Auflösung der Daten mit Trace Optionen 
ST07    SAP  Monitoring Ressourcenverbrauch nach SAP Modulen 
ST14    SAP  Monitoring Ressourcenverbrauch nach SAP Modulen 
ST05    SAP  Trace Funktion für ABAP Programme – Schwerpunkt Datenbankressourcen
SE30    SAP  Trace Funktion für ABAP Programme – Schwerpunkt SAP Applikation 

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