SAP Systemkopie mit ChaRM und Urgent Corrections im Einsatz

12. Dezember 2011 | 12:49 pm Uhr

SAP Systemkopien gehören inzwischen zu dem fast alltäglichen Arbeiten einen SAP Basis Mitarbeiters. Inzwischen hat man dafür auch im Normalfall Skripte geschrieben, so dass der Ablauf bis auf einige manuelle Arbeiten weitest gehend automatisch abläuft.

Transaktion secstore, Quellsystemanbindungen etc. gehören zu den wenigen Tätigkeiten, noch manuell durchgeführt werden müssen.

Ein wenig ändert sich das nun wieder, wenn das SAP ChaRM zur Transportsteuerung eingesetzt wird.

Dadurch werden einige Schritte mehr bei den manuellen Vor- und Nacharbeiten notwendig. Diese habe ich in einem HowTo zusammengefasst:

Howto Systemkopie mit ChaRM unter Nutzung eines virtuellen Systems

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Customizing SAP ChaRM Eingabemaske

25. Oktober 2011 | 4:56 pm Uhr

Wenn man sich mit der Einführung des Change Request Management mit dem SAP Solution Manager beschäftigt, kommt man sehr schnell dazu, die Eingabemasken für die Korrekturen anzupassen. Wie das geht, möchte ich in einem kleinen HowTo exemplarisch darstellen.

Dabei geht es in dem Beispiel darum, einige der Felder für die dringende Korrektur im ChaRM (Transaktion CRMD_ORDER) als Pflichtfelder zu definieren.

Das Customizing erfolgt über die Transaktion SHD0, der Transaktion zum Anlegen und Ändern von Transaktions- und Screenvarianten.

Das HowTo kann man hier finden:

HowTo_CRMD_ORDER

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Dumps nach Abbruch der SPAM

16. September 2011 | 6:35 am Uhr

Beim Einspielen von SAP Support Packages bricht die SPAM ab oder der Client verliert die Verbindung zum SAP System.

Das Fehlerbild ist dann abhängig davon, in welcher Phase dies geschehen ist. Mir ist es gerade im Main Import passiert.

Meldet man sich nun wieder am SAP System an, wird man von einer Vielzahl Dumps freundlich begrüßt

Ein Aufruf der SPAM führt ebenfalls zu Dumps (Laufzeitfehler: SYNTAX_ERROR).

Das SLOG (usr/sap/trans/log/SLOG.SID) sah so aus:

STOP MAIN IMPORT <SID> I 20110915141958 SAPUSER <HOST> 20110915123207347

ERROR: stopping on error 12 during MAIN IMPORT

HALT 20110915141958

ERROR: uncaught internal error: ORA-03114: not connected to ORACLE

ERROR: EXIT(16) -> process ID is: 18929

STOP imp all <SID> 0016 20110915141958 SAPUSER <HOST> 20110915123207347

START MAIN IMPORT <SID> I 20110915144329 <SID>adm <HOST> 20110915144329001bdd

START MAIN IMPORT <SID> I 20110915144355 <SID>adm <HOST> 20110915144355001c4a

ERROR SAPKB70207 <SID> I 0012 20110915144630 SAPUSER <SID>adm <HOST> 20110915144355001c4a

STOP MAIN IMPORT <SID> I 20110915144632 <SID>adm <HOST> 20110915144355001c4a

ERROR: stopping on error 12 during MAIN IMPORT

In diesem Fall muss man das Einspielen der Support Packages von Hand über das Betriebssystem vornehmen:

tp R3I all <SID> pf=/usr/sap/trans/bin/TP_DOMAIN_<SID>.PFL tag=spam -Dclientcascade=yes -Dstoponerror=8 -Drepeatonerror=8 -Dsourcesystems= -Dtransdir=/usr/sap/trans

Mit diesem Befehl wird dann die komplette Queue neu importiert.

Bricht der Befehl ab, sollte man ihn zuerst noch einmal wiederholen.

Anschließend kann man die SPAM wieder aufrufen und die Nacharbeiten des Imports ausführen lassen, in dem man die Queue dort wieder einspielt.

Ist der Abbruch nur bei einem Paket passiert, kann man sich auch erst den Buffer anzeigen lassen:

tp showbuffer <SID> pf=/usr/sap/trans/bin/TP_DOMAIN_SCD.PFL tag=spam

 

und anschließend eben jenes Packet von Hand einspielen:
tp R3I SAPKB70207 <SID> pf=/usr/sap/trans/bin/TP_DOMAIN_<SID>.PFL tag=spam –Dclientcascade=yes -Dstoponerror=8 -Drepeatonerror=8 -Dsourcesystems= -Dtransdir=/usr/sap/trans

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Fehler bei der Einrichtung von SSO zum Portal mit SPNEGO

26. Juni 2011 | 10:56 am Uhr

Für ein SAP NetWeaver Portal soll SSO eingerichtet werden. Die Userverwaltung (UME) ist dabei an einen ABAP Stack angebunden.

Auf Basis des SPNEGO CONFIGURATION GUIDE der SAP wurde SPNEGO konfiguriert.

Dabei ist zu beachten, dass es ab Netweaver 7.01 SP8 ein neueres SPNEGO-Modul gibt
(https://service.sap.com/sap/support/notes/1457499 ).
Nach dem Deployen des neuen Login Modul gab es folgenden Fehler:

Could not validate SPNEGO token. [EXCEPTION]
java.lang.Exception: Checksum error
at com.sap.security.spnego.krb5.crypto.DesCrypto.decrypt (DesCrypto.java:43)
at com.sap.security.spnego.krb5.KrbEncryptedData.decrypt (KrbEncryptedData.java:81)
at com.sap.security.spnego.krb5.KrbApReq.decrypt(KrbApReq.java:67)
at com.sap.security.spnego.SPNEGOLoginModule.parseAndValidateSPNEGOToken(SPNEGOLoginModule.java:234)
at com.sap.security.spnego.SPNEGOLoginModule.processAuthorizationHeader (SPNEGOLoginModule.java:385)
at com.sap.security.spnego.SPNEGOLoginModule.login (SPNEGOLoginModule.java:102)

Dieser Fehler taucht auf Grund eines ungültigen Keytab Files auf. Dieses kann man dann nach dem SAP Hinweis 1568553 neu anlegen.

Wichtig ist noch, dass die Einstellung für das SPNEGO Modul im Visual Admin ( unter ticket authentication) richtig vorgenommen wurde:

Visual Admin – Server – Services – Security Provider

“ticket component”

” SPNEGOLoginModule” muss auf REQUISITE und nicht auf SUFFICIENT eingestellt sein.

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TREX Monitoring mit Solution Manager Diagnostics

11. Mai 2011 | 5:32 pm Uhr

Immer wieder steht man vor dem Problem, dass das CCMS Monitoring im TREX Umfeld (inklusive dem BWA) nicht genügend Informationen liefert.

Und dann macht man sich auf die Suche nach guten Alternativen. Und dafür sind meistens schon alle benötigten Komponenten in der SAP Landschaft vorhanden, um eine gute Basis für ein vernünftiges Monitoring aufzubauen.

Im verlinkten HowTo zeige ich, wie man mit dem SAP Solution Manager und den entsprechenden Agenten und Tools, im Handumdrehen ein effektives Monitoring für den TREX aufbaut.

HowTo TREX Monitoring mit SAP Solution Manager Diagnostics

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Mitarbeiterzielvereinbarungen / SMARTE Ziele definieren und vereinbaren

27. April 2011 | 10:02 am Uhr

1     Was sind SMART(E) Ziele

Warum ich das Führen mit Zielen für wichtig halte, habe ich bereits kurz geschildert, doch wie können oder müssen Ziele vereinbart und festgehalten werden?

Die Zielvereinbarungen müssen nicht zwingend schriftlich getroffen werden, allerdings ist die Schriftform dringend zu empfehlen. Damit wird erstens die entsprechende Verbindlichkeit erreicht und zweitens ist die Beweissituation in einem möglichen Streitfall klar.

Die ideale Form der Ziele lässt sich in der so genannten SMART-Formel zusammenfassen:
 

S S = spezifisch

  • Was und wie viel soll genau erreicht werden?
  • Welches konkrete Resultat wird erwartet?
  • Welche Konsequenzen hat die Zielerreichung für mich und andere?

Das S wird auch als Kürzel für “schriftlich fixiert und präzisiert” verwendet.

M M = messbar

  •  Welches sind die Messkriterien?
  • An welchem Zielmaßstab soll die Zielerreichung gemessen und kontrolliert werden?
A A = attraktiv

  •  Ist das Ziel anspruchsvoll und herausfordernd, akzeptabel und aktiv beeinflussbar?
R R = realisierbar oder realistisch erreichbar

  •  Ist das gesteckte Ziel unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände und der vorhandenen Ressourcen erreichbar?
T T = terminiert

  •  Ist eine Frist gesetzt, innerhalb derer das genannte Ziel Erreicht werden soll? Gegebenenfalls bietet sich die Vereinbarung von terminierten Zwischenzielen an.
E E = Einverständnis

  •  Sind alle maßgeblichen Beteiligten einverstanden und informiert?

 
Nur wenn alle fünf Kriterien eingehalten werden, ist der Motivationseffekt sichergestellt. Darauf ist also unbedingt zu achten!

Damit gilt also: Der Arbeitnehmer muss genau wissen, was wir als Führungskräfte von ihm erwarten. Eindeutige und möglichst genaue Zielvorgaben sind der Grundstein jeder Zielvereinbarung!

2     Warum sollten Ziele SMART vereinbart werden

Aus meiner Sicht gibt es zwei Hauptgründe für die konsequente Einhaltung der Richtlinien zum Führen mit Zielen, bzw. zum Einsatz von SMARTE Zielvereinbarungen:

1.     Positiver Einfluss auf die Unternehmenskultur

  • In der heutigen Zeit ist die Forderung der Arbeitnehmer nach mehr Mitbestimmung und Gestaltungsspielraum immer wichtiger und diese wird durch MbO (Management by Objectives) Prinzip berücksichtigt
  • Es wird eine Basis geschaffen, auf der es überhaupt erst möglich wird, das persönliche Ziele, Wünsche und Vorstellungen der Mitarbeiter berücksichtigt werden können
  • Individuelle Ziele werden (idealerweise) mit den Zielen des Unternehmens verknüpft, der Beitrag am “Ganzen” wird klarer

 

2.     Damit sorgen die Ziele dann auch für eine stärkere Motivation der Mitarbeiter

  • Bejahung der Ziele durch den Mitarbeiter, da er bei der Entstehung der Ziele direkt beteiligt ist
  • durch stärkeres Kommittent (Bindung) des Mitarbeiters an das Unternehmen
  • Förderung der Leistungsbereitschaft
  • Förderung des Teamgeistes
  • Ggf. gerechte Entlohnung durch Prämien
  • Identifikation mit den Zielen
  • Eigenverantwortliche Zielerfüllung

Schlussendlich kann auch für eine Entlastung der Führungskräfte gesorgt werden, da die Mitarbeiter im Wesentlichen durch die Ziele geführt werden.

3    Wie könnte ein Ablauf zur Zielvereinbarung aussehen

3.1    Vorbereitungen

Zur Vorbereitung des Zielvereinbarungsgespräches ist es sehr hilfreich, dem Mitarbeiter eine Checkliste zur Verfügung zu stellen. Inhalt dieser Checkliste könnten in etwa folgende Punkte sein:

  • Angaben zu dem letzten Zielvereinbarungsgespräch
  • Falls schon möglich eine Übersicht über die Unternehmens- und Teamziele, damit auch langfristige und strategische Ziele passend in die Zielvereinbarungen eingebaut werden können
  • Wie wird die Zielerreichung gemessen, wie sieht die variable Vergütung aus
  • Rahmen, damit der Mitarbeiter seine individuellen Ziele definieren kann

Wichtig hierbei ist, dass genügend Zeit zwischen dem Verteilen der Checklisten und dem Termin zum Zielvereinbarungsgespräch liegt.

3.2    Das Zielvereinbarungsgespräch

Der wesentlichste Bestandteil im Management by Objectives ist das Mitarbeitergespräch in Form eines Zielvereinbarungsgespräches.

Der Ablauf eines solchen Gespräches kann wie folgt aussehen, wobei darauf zu achten ist, das die Reihenfolge eingehalten wird:

1. Besprechung, bzw. Darlegung der Ist-Situation des Unternehmens und des Teams.

2. Leistungsbeitrag des Mitarbeiters: Feststellen und Bewerten der Ergebnisse aus der Zielvereinbarung vom Vorjahr.

  • Welche Ziele waren definiert?
  • Wie hoch ist der Zielerreichungsgrad?
  • Womit lassen sich eventuelle Abweichungen erklären?
  • Falls keine Einigkeit beim Finden der Begründungen erzielt werden kann:
    • Was führt zu der unterschiedlichen Einschätzung?
    • Welche Erkenntnisse/Konsequenzen sind daraus für die künftige Zusammenarbeit abzuleiten?

3. Dem Mitarbeiter die “übergeordneten” Unternehmensziele und die daraus resultierenden Teamziele für den nächsten Zyklus darstellen.

4. Vorschlag für die Ziele des Mitarbeiters unterbreiten, wobei folgende Details vorgestellt werden:

  • Ziele vorstellen und zu den Zielen klar messbare Kriterien, wann die Ziele erreicht sind
  • Definition des Mitteleinsatzes, anderer Hilfen und Festlegung des Entscheidungsspielraumes
  • Welche Kontroll-Schritte und Teilziele sind vorgesehen
  • Wie sehen die finanziellen und immateriellen Entwicklungsmöglichkeiten aus

6. Diskussion über die vorgeschlagenen Ziele, Einarbeitung der Vorschläge des Mitarbeiters

7. Einigung – Protokoll mit Unterschrift beider Parteien und Wiedervorlage zu den einzelnen Kontroll-Schritten/zum nächsten Zielvereinbarungsgespräch.

An dieser Stelle ist natürlich noch nicht Schluss, sondern das Führen mit Zielen beginnt gerade erst. Sind die Ziele vereinbart, spielt auch die Kontrolle eine wichtige Rolle, wobei hier der Grundsatz “Selbstkontrolle vor Fremdkontrolle” zählt.

Alle Phasen des Zielvereinbarungsprozesses könnten so aussehen, wobei es sich oft um einen Jahreszyklus handelt:

In folgenden Beiträgen möchte ich noch auf die Themen “Schwierigkeiten und Häufige Fehler beim Führen mit Zielen” und dann noch einmal die wichtigsten Punkte zusammenfassen.

Management by Objectives oder das Führen mit Zielen ist übrigens auch keine “neue” Erfindung. So sagte Peter Drucker, der als geistiger Vater des MbO gilt, schon 1954:

«Institutionen benötigen ein Management-Prinzip, das individueller Tüchtigkeit und Verantwortung größtmöglichen Spielraum lässt und gleichzeitig den Vorstellungen und Anstrengungen eine gemeinsame Richtung gibt, Team-Arbeit einführt und fördert und die Wünsche des Einzelnen mit dem allgemeinen Wohl harmonisiert. Das einzige Prinzip, das dies vermag, ist MbO und Selbst-Kontrolle.»

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HowTo Konfiguration von Adobe Document Services (ADS – SAP)

26. April 2011 | 12:50 pm Uhr

Der Adobe Document Service wird im Normalfall mit dem Java WAS mitinstalliert. Für die Konfiguration sind noch einige Schritte zu beachten, diese habe ich in einem HowTo zusammengetragen. dieses findet man hier:

http://blog.mindsquare.de/timm_funke/files/2011/04/How-to_ADS.pdf

Dabei handelt es sich um folgende Systemumgebung:

Adobe Document Services (ADS) ist auf einem JAVA WAS installiert.

Angeschlossen wird der Service an ein SAP ERP System und zwar ohne Verschlüsselung (SSL).

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ORA 28011 z.B. beim Anmelden mit dem SYSTEM Account

29. März 2011 | 7:59 am Uhr

Wenn man sich mit dem SYSTEM Account an eine Oracle DB anmeldet, bekommt man einen ORA-28011. Die Anmeldung funktioniert dann zwar, aber oft wird diese “Fehler” Meldung von Skripten nicht abgefangen, sondern diese brechen ab.

Zuerst schauen wir uns an, zu welchem Profil der Benutzer gehört:

SQL> select username, profile from dba_users;

USERNAME PROFILE

—————————— ——————————

SAPR3 SAPUPROF

SYS DEFAULT

DBSNMP DEFAULT

OUTLN DEFAULT

OPS$ORAF3D DEFAULT

OPS$F3DADM DEFAULT

DIP DEFAULT

SYSTEM DEFAULT

ORACLE_OCM DEFAULT

APPQOSSYS DEFAULT

10 rows selected.

SQL>

Nun schauen wir uns die Beschränkungen für alle User mit dem Profile “DEFAULT” an:

select LIMIT, RESOURCE_NAME from dba_profiles

where  PROFILE = ‚DEFAULT’

and RESOURCE_NAME in

(‘PASSWORD_GRACE_TIME’,'PASSWORD_LIFE_TIME’, ‘PASSWORD_REUSE_MAX’,'PASSWORD_REUSE_TIME’);

LIMIT RESOURCE_NAME

—————————————- ——————————–

180 PASSWORD_LIFE_TIME

UNLIMITED PASSWORD_REUSE_TIME

UNLIMITED PASSWORD_REUSE_MAX

UNLIMITED PASSWORD_GRACE_TIME

Und hier sehen wir auch schon das Problem, die Life_Time steht auf 180. Mit dem Kommando:

select ptime,sysdate, floor(sysdate- ptime) from sys.user$ where name= ‚SYSTEM’ kann man herausfinden, wann das Kennwort zum letzten Mal geändert worden ist.

Nun gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten, entweder verändert man die PASSWORD_LIFE_TIME:

alter profile default limit PASSWORD_LIFE_TIME unlimited;

oder man ändert im SQL mit password einfach das Kennwort des Benutzers.

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URLs für Web Dynpro werden nicht mehr korrekt generiert

21. März 2011 | 10:29 am Uhr

Nach einer Systemkopie werden die URLs für Web Dynpro Anwendungen nicht mehr korrekt generiert.

So wie hier zum Beispiel in der se80 zu sehen:

Zuerst kann man dann die Parameter SAPLOCALHOSTFULL bzw. icm/host_name_full überprüfen. Sind diese gar nicht gesetzt, bleibt noch die Tabelle httpurlloc.

In dem vorliegenden Fall war hier noch das Quellsystem der Systemkopie eingetragen, richtig sieht der Eintrag dann so aus:

Wobei der Eintrag als FQN vorgenommen werden muss.
Siehe auch https://service.sap.com/sap/bc/bsp/spn/sapnotes/index2.htm?numm=805344

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Warum ist das Führen mit Zielen wichtig?

26. Februar 2011 | 4:25 pm Uhr

Für den, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert,
ist jeder Wind der richtige Wind.
Seneca

Was bedeutet dieser Satz in Bezug auf das Führen mit Zielen?

Erst dadurch dass wir ein Ziel haben, behalten wir im täglichen Arbeiten die richtige Richtung bei. Damit behalten wir den Überblick und überhaupt erst die Möglichkeit, unsere Fähigkeiten in der “richtigen” Richtung einzusetzen, denn sonst passiert das, was Mark Twain so schön gesagt hat (und damit ist dann auch Schluss mit den Zitaten):

Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.

Also, warum sind die Ziele (und die Kontrolle der Zielerreichung) so wichtig?

Gerade für dezentrale Einheiten stellen die Ziele das wichtigste Instrument zur Steuerung da. Sie sind einer oder gar der stärkste Motivator sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Führungskraft, indem sie den Beitrag des Teams oder der einzelnen (eigenen) Person definieren. Durch die Ziele wir deutlich gemacht, wofür man Zeit hat (idealerweise auch wie viel Zeit). Es wird definiert, wann aus der Arbeit Leistung wird und es können die Stärken zum Ausdruck gebracht werden.

Was genau heißt nun also Führen mit Zielen?

  • Konzentration der ohnehin vorhandenen Kräfte auf ein gemeinsames Ziel
  • Reduktion von Einzelaktionen
  • Schaffen von Freiräumen für die Mitarbeiter
  • Verstärken des Führungsprozesses
  • Berücksichtigen der menschlichen (Selbst)motivationsbedürfnisse
  • Lernen, in Resultatform zu denken

Bevor ich in weiteren Beiträgen ein wenig näher auf den Prozess der Zieldefinition eingehen und die SMARTE Ziele beschreiben werde, abschließend noch ein paar Motivationshilfen, für den Prozess des Führen mit Zielen:

Auf jeder Führungsebene wird Mehrwert gesucht und die Mitarbeiter werden effektiver (wirksamer) eingesetzt. Das Führen mit Zielen unterstützt das (natürliche) Bedürfnis, das die Menschen Erfolg suchen. Und man kann nicht erfolgreich sein, wenn dieser Erfolg nicht (als Ziel) definiert ist! Die definierten Ziele geben der Arbeit erst Ihre Bedeutung und Sinn. Ohne Sinn wird die Arbeit sehr schnell zur Qual. Durch die Ziele wird auch die Bedeutung der Leistung eines Einzelnen für das “Ganze” deutlich gemacht. Damit steigen auch die Motivation und die Bindung gewaltig. Für den Erfolg ist innerhalb einer Organisation ist die Zusammenarbeit verschiedener Personen von großer Bedeutung. Durch das Formulieren und Bekanntgeben von Zielen werden die Strukturen für diese Zusammenarbeit geschaffen und die Koordination verbessert. Um Überhaupt zum Führen mit Zielen zu kommen, ist es wichtig, sich ernsthaft mit der Zukunft auseinanderzusetzen. Und ohne die Ziele, hat man keine Stützen für die Selbstkontrolle. Der Mitarbeiter (und gerade junge Mitarbeiter) wissen schnell, ob sie ihre Arbeit richtig machen und bekommen so schnell das nötige Selbstvertrauen.

Also kann man mit Zielen zum Gewinner werden! Ohne Ziele kann man nur versuchen, Verluste und Versagen abzuwehren.


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