Feldstatus von Sachkonten

8. Februar 2013 | 17:00 Uhr

Dies ist ein Gastbeitrag von Sidney Weiher

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen den Nutzen des Feldstatus bei der Belegerfassung erläutern, Customizing-Möglichkeiten aufzeigen und auf technische Hintergründe eingehen.

Was ist ein Sachkonten-Feldstatus?

Grundsätzlich bestimmt ein Feldstatus, ob ein Feld (z.B. zur Angabe der Kostenstelle) bei einer Buchung ausgeblendet ist, es ein Mussfeld oder ein Kannfeld ist. Möchte man die Erfassung von Sachkontenbelegen nach eigenem Wunsch definieren, können Felder direkt im Buchungsschlüssel oder im Sachkontenstammsatz angepasst werden. Je nach Einstellung wird der Bildaufbau kontenspezifisch oder abhängig vom Buchungsschlüssel erstellt. Der größte Nutzen bei der Definition von den Feldern liegt darin, dass Buchungsvorgänge präzisiert werden, Zeit gespart wird und Fehleingaben verringert werden.

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Wie kann ich die Felder der Belegerfassung anpassen?

Buchungsschlüssel:

Über die Transaktion SPRO gelangen Sie in die Customizing-Einstellungen des SAP-Systems. Nutzen Sie den Pfad FINANZWESEN (NEU) – GRUNDEINSTELLUNGEN FINANZWESEN (NEU) – BELEG – BUCHUNGSSCHLÜSSEL DEFINIEREN oder die Transaktion OB41.

Die Standard-Buchungsschlüssel für Sachkontenbuchungen sind die Schlüssel 40 und 50. Mit einem Klick auf „Feldstatus pflegen“ können Sie die Felder definieren.

Sachkontenstammsatz:

In einer Feldstatusvariante werden mehrere Feldstatusgruppen zusammengefasst. In einer Feldstatusgruppe wird die Definition der Felder festgehalten. Über den Customizing-Pfad FINANZWESEN (NEU) – GRUNDEINSTELLUNGEN FINANZWESEN (NEU) – BÜCHER – FELDER – FELDSTATUSVARIANTEN DEFINIEREN können Sie sowohl Feldstatusvarianten anlegen, als auch Feldstatusgruppen verwalten und Felder definieren. Beim Anlegen einer neuen Variante empfiehlt es sich eine Vorhandene zu kopieren und anzupassen.

Eine Feldstatusvariante wird einem Buchungskreis zugeordnet. Mehrere Buchungskreise können die gleiche Variante verwenden. Im Sachkontenstammsatz wird dem Sachkonto genau eine Feldstatusgruppe zugewiesen. Die folgende Grafik verdeutlicht dies:

Wie werden die Angaben verknüpft?

Als Anwender stellt sich oft die Frage welcher Feldstatus bei einer Belegerfassung Vorrang hat, denn im Buchungsschlüssel und im Sachkontenstammsatz werden die gleichen Felder definiert. Das SAP-System priorisiert den Status eines Feldes und erstellt so die Verknüpfung. Priorität haben ausgeblendete Felder und Mussfelder. Ein Kannfeld ist immer zweitrangig.

Beispiel: Im Buchungsschlüssel ist das Feld Kostenstelle als Mussfeld definiert und im Sachkontenstammsatz als Kannfeld. Das System verknüpft die Angaben und das Feld „Kostenstelle“ wird auf Grund der höheren Priorität zum Mussfeld.

Bei einer gegensätzlichen Definition, also Mussfeld und ausgeblendetes Feld, gibt das SAP-System eine entsprechende Fehlermeldung aus.

Wie soll ich bei der Felddefinition vorgehen?

Bei der Definition der Felder für Sachkontenbuchungen empfiehlt es sich alle Festlegungen im Stammsatz des Sachkontos zu treffen. Grund dafür ist es, dass im Standardsystem von SAP nur zwei Buchungsschlüssel für das Buchen auf Sachkonten hinterlegt sind. Ich empfehle Ihnen mit mehreren Feldstatusgruppen zu arbeiten und keine neuen Buchungsschlüssel anzulegen, um eine differenzierte Gestaltung der Bildschirmbilder zu erreichen. Die Nutzung von Feldstatusgruppen ist übersichtlich, flexibel und verhindert Fehleingaben, die durch die Erweiterung des Buchungsschlüssel-Kontingents entstehen können.

In welchen Datenbanktabellen liegen die Informationen des Feldstatus-Customizings?

Die Informationen liegen in folgenden Tabellen:

DB-Tabellenname Beschreibung
SKB1 In der SKB1 findet der Anwender die Feldstatusgruppe eines Sachkontenstammsatzes.
TMODF Beinhaltet die Gruppen der Feldauswahlleisten.
TBSL Die TBSL beinhaltet die Daten von Buchungsschlüsseln samt Feldauswahl.
TMODU Es wird ein Feld einer Position in einer Feldauswahlleiste zugeordnet.
TMODO /TMODP Diese DB-Tabelle beinhaltet die Informationen zu Feldern, deren Gruppenzugehörigkeit und ihrer Position in der Feldauswahlleiste (siehe Screenshot – Pos1).

Da wir den Feldstatus eines Sachkontos herausbekommen möchten, interessieren uns vor allem die Einträge mit der Feldauswahlleiste SKB1-FAUS2.

 Wie kann ich die Datenbanktabellen auslesen?

Wenn ich herausfinden möchte, wie die Sachkonten-Belegerfassung nach Angabe von Buchungsschlüssel und Sachkonto aussieht, empfehle ich den Funktionsbaustein ‚FI_GET_FIELD_SELECTION_STRING‘ zum Auslesen. Wir geben dem Baustein die Informationen über den Buchungsschlüssel, den Buchungskreis, der Kontoart und der Sachkontennummer. Als Ergebnis bekommen wir den Feldstatus im Format FAUS1 und FAUS2.

Was ist FAUS1 und FAUS2?

FAUS1 und FAUS2 erhalten wir als eine 50-stellige Zeichenkette mit den Zeichen „+“, „.“ und „-„. Das Plus steht für den Feldstatus „Mussfeld“, der Punkt für „Optional“ und das Minus für „Ausgeblendet“. Mit der DB-Tabelle TMODP lassen sich die Zeichenketten entschlüsseln und den Feldern zuordnen. Das erste Zeichen der Zeichenkette steht für die Modif-Gruppe 001, das zweite Zeichen für die Gruppe 002, usw. FAUS1 beinhaltet die 50 Zeichen für die Modif-Gruppen 001 – 050 und FAUS2 für die Gruppen 091 – 140.

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Suche nach allen Transaktionen zu bestimmten SAP-Modulen

6. Februar 2013 | 08:47 Uhr

Folgende spannende Herausforderung möchte gelöst werden:
Wir möchten eine Excel-Liste mit allen Transaktionen zu einem bestimmten SAP-Modul.

Hier ein möglicher Lösungsweg aus dem SAP-System heraus:

1. Suche für Transaktionen im Repository Infosystem öffnen:


  1. Spezielle Suche nach Anwendungskomponenten. Beispiel: Produktionsplanung.



    Wir sehen, dass alle Anwendungskomponenten für die Produktionsplanung mit PP beginnen.

    Daher geben wir als Suchbegriff PP* bei Anwendungskomponente ein. (Trefferanzahl auf Maximum [9999] setzen.


    Ausführen [F8]!

  2. Zusatzinformationen anzeigen (falls gewünscht).


  3. Liste nach Excel exportieren


    Im neuen Fenster Tabellenkalkulation wählen.
    Dann wird die Liste ein eine Excel-Datei exportiert und kann dort schnell und einfach verändert und durchsucht werden:


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Suchen im SAP-System: Effektiv und Effizient

25. Mai 2012 | 10:50 Uhr

Vorab: Diese Informationen sind für Berater und Entwickler mit Entwicklungsberechtigung (insbesondere Berechtigung zur Ausführung der Transaktionen SE11/SE16/SE16N und SE80 ) gedacht.
Sie kennen das sicher: Sie haben ein paar spärliche Informationen und suchen nach dem richtigen Kontext im SAP-System.
Die Informationen die Sie haben sind eventuell eine SAP-Standard-Transaktion, ein Datenbankfeld, ein Funktionsbaustein oder noch schwieriger nur einen Text in Form von „Kundenauftragsnummer XY“

Zu dieser Information suchen Sie nun die richtige Datenbank, den richtigen zugehörigen Funktionsbaustein für das Lesen oder Befüllen der Datenbank, oder ähnliches. Es stellt sich die Frage, wie man am besten (und am schnellsten) an diese Informationen herankommt.
Die Vorgehensweise ist je nach gegebener Information und gesuchtem Kontext unterschiedlich. Allen gemein ist jedoch, dass sie im SAP-System in Paketen zu gleichen Themen strukturiert eingeordnet sind.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:

Sie suchen zu einer Kundenauftragsnummer die Nummer des Debitors und haben im Moment noch nicht die geringste Ahnung wo sie diese Information finden.
ABER: Sie haben bereits 1 wichtiges Stichwort anhand dessen die Suche beginnen kann: Kundenauftrag!
Ein möglicher Weg zur Lösung (über die Suche und das Ausführen der entsprechenden Transaktion):

Öffnen Sie die Transaktion SE16 (Data Browser: Einstieg) oder alternativ SE11 / SE16N

Geben Sie den Tabellennamen „TSTCT“ (Transaktionscode-Texte) in das Eingabefeld ein:


Die Tabelle enthält alle Transaktionen des SAP-Systems mit zugehörigen Kurztexten.

Bestätigen Sie mit Enter.

Geben Sie als Selektionskriterien ihre Sprache (vermutlich DE) und als Kurztext(TTEXT) ihren Suchbegriff umgeben von * ein:


Mit F8 führen Sie die Suche aus.

Suchen Sie nach solchen Transaktionen, die den direktesten Bezug zum Suchbegriff haben:


Es empfiehlt sich jeweils die „Anzeigen“-Transaktion zu wählen. In diesem Fall also VA03:


Damit haben Sie bereits eine Transaktion ausfindig gemacht, die sogar ein Eingabefeld besitzt, das zu ihrer Information passt: Die Kundenauftragsnummer. Mit F1 öffnen Sie die Hilfe zu dem fokussierten Feld. Drücken Sie dort auf den Button „Technische Informationen“


Dort sehen Sie wichtige Informationen für Ihre Suche:


Die Tabelle kann nun im Data Browser angeschaut werden.
Eventuell reicht Ihnen diese Informationen nicht?! Dann sehen Sie sich den zweiten Lösungsweg an:

Ein möglicher (zweiter) Lösungsweg (nutzen des Repository Infosystems):

Die gleichen Informationen bekommen Sie auch über das Repository Infosystem in der SE80. Häufig ist dies sogar der vergleichbar einfachere Weg, da die gesuchten Tabellen, Transaktionen, Fubas etc. integriert in einer Oberfläche gesucht werden können.

Öffnen Sie also die SE80 und dort das Repository Infosystem:


Wählen Sie Weitere Objekte –> Transaktionen. Geben Sie als Kurzbeschreibung wieder Ihren Begriff umschlossen von * ein. Ein Tipp: Da die Suche auf Groß- und Kleinschreibung achtet, lassen Sie einfach den ersten Buchstaben weg, dann werden sowohl die kleingeschriebenen als auch die großgeschriebenen Treffer angezeigt:


Nach der Ausführung (F8) sehen Sie erneut die Ergebnisse


Per Doppelklick landen Sie bei den Eigenschaften der gewählten Transaktion. Hier VA03:


Im oberen Bereich erscheint nun insbesondere ein Button, der für die Suche von entscheidender Bedeutung ist:


Der Button zeigt in der linken Navigationsleiste die Objektliste an. Klappen Sie alle Ordner bis auf Paketebene zu und Sie haben das Hauptpaket mit allen dazugehörigen Funktionsbausteinen, Datenbanktabellen, Transaktionen etc. gefunden:


Dieser Weg kann mit beliebigen Informationen wiederholt werden.
Noch eine Anmerkung: Der Grund warum ich hier zunächst die Suche über die Transaktionen starte ist ganz einfach der, dass die Anzahl der Transaktionen deutlich überschaurer ist als beispielsweise die der Datenbanktabellen. Dies führt auch zu schnelleren Suchergebnissen (insbesondere bei der Verwendung von * am Anfang des Suchbegriffs)

Selbstverständlich ist Google hier auch immer ein wichtiger Freund und Helfer. Und bei dem gegebenen Beispiel noch viel effektiver:
Suchbegriff: SAP Kundenauftrag Tabelle

Der 1. Eintrag:


Doch nicht immer ist die Google-Suche erfolgreich, hierfür ist der oben beschrieben Weg gut nutzbar.

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Lenovo T520: HDD gegen SSD tauschen

25. Mai 2012 | 08:19 Uhr

In diesem Beitrag möchte ich meine eigenen Erfahrungen beim Wechsel einer Festplatte in einem Lenovo T520 darstellen. Viele der Informationen sind allgemeingültig, jedoch weise ich darauf hin, dass dies lediglich ein Erfahrungsbericht ist und für die Leser einen Nutzen darstellt, die ebenfalls bei einem Lenovo-Laptop der T-Serie einen Festplattentausch durchführen wollen. Des Weiteren sei gleich zu Beginn darauf hingewiesen, dass ich nach einiger Recherche keine „einfache“ Spiegelung der Festplatte vorgenommen habe, sondern (um den besten Performance-Gewinn zu verzeichnen) mein System neu aufgesetzt habe.

Vorbereitung

Voraussetzungen klären
Zunächst sollte geklärt werden, ob alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, um einen Tausch durchzuführen. Hierzu zählen folgende Dinge:

  • Mindestens 512 MB Arbeitsspeicher
  • Eine neue SSD-Festplatte 😉
  • Ein DVD-Brenner (bei den neueren T-Serien ist das Laufwerk auch schreibfähig)
  • Mehrere DVD-Rohlinge (bei mir waren es 4 Stück)
  • Ein Lenovo T520 (oder äquivalentes [ entscheidend ist, dass die Lenovo-Toolbox installiert ist ]
  • Ein Schraubendreher (Kreuz)
  • Zeit ( ohne Datensicherung und Updates / Programminstallationen ca. 2 Stunden )
  • Eine noch vorhandene Recovery-Partion (Wichtig: Laufwerk Q )
  • Eine noch vorhandene Systempartion SYSTEM_DRV (Wichtig: Laufwerk S [eventuell nicht sichtbar. Wenn die Partion nicht manuell entfernt wurde, ist sie vorhanden. Kann unter Datenträgerverwaltung eingesehen werden.])

Daten sichern
Da der Rechner im Laufe der Prozesses komplett neu installiert wird, sind danach natürlich alle Daten der Festplatte gelöscht (bzw. nur noch auf der alten Festplatte vorhanden). Daher ist es ratsam, alle benötigten Dateien vorher auf eine externe Festplatte, o.ä. zu sichern.

Installationsdateien und Produktschlüssel bereit halten
Ebenfalls sinnvoll ist das Zusammensuchen der Installationsdateien und Produktschlüssel, um nach dem Start auch gleich wieder alle benötigten Programme nutzen zu können.

Insbesondere sei hier erwähnt, dass der Windows-Produktschlüssel ( der Aufkleber befindet sich unter dem Akku) und ein aktuelles Antiviren-Programm benötigt wird. Letzteres erst nach dem Tausch aus dem Internet herunter zu laden, stellt potenziell ein Risiko dar. Schließlich können zu diesem Zeitpunkt ungehindert Viren in das System eindringen.

Festplattentausch durchführen

Nutzung des Lenovo R&R-Tools
Wenn die Vorbereitung abgeschlossen ist, geht es an den eigentlichen Tausch der Festplatte. Hierfür wird das bereits vorinstallierte Programm Rescue & Recovery von Lenovo genutzt. Zu finden ist es in der Systemsteuerung unter „Lenovo – Datenträger zur werksseitigen Wiederherstellung“. Der durch das Öffnen dieses Programms ausgelöste Prozess dauert einige Zeit. Zunächst folgen Sie dem Programm in dessen Ablauf. Wählen Sie die Option zur Erstellung von Recovery-DVDs. Das Programm brennt nun zunächst eine Boot-DVD und danach Datenwiederherstellungs-DVDs (bei mir insgesamt 3 Stück).

Sobald dieser Vorgang beendet ist, kann das Programm (sofern nicht schon geschehen) geschlossen werden.

Ausbau & Einbau
Nun kann die Festplatte endlich gegen eine neue SSD-Festplatte ersetzt werden :-).

Schalten Sie das Notebook aus, ziehen Sie den Netzstecker und entfernen Sie den Akku. Drehen Sie das Notebook so um, dass die Unterseite oben und das DVD-Laufwerk links ist. Die Festplatte befindet sich unter der Abdeckung auf der rechten Seite. Sie ist mit einigen Haltenasen und einer Schraube befestigt. Entfernen Sie die Abdeckung. Sie sehen nun Ihre bisher eingebaute Festplatte. Diese kann nun problemlos herausgezogen werden. Entfernen Sie von der alten Festplatte die gummierten Überzüge und schrauben Sie die Metallschiene ab. Befestigen Sie die Schiene nun an der SSD-Festplatte und setzen Sie die gummierten Überzüge wieder auf. Nun können Sie die SSD-Festplatte einsetzen und mit leichtem Druck die Verbindungsstücke koppeln. Jetzt kommt die Abdeckung wieder drauf. (Kein Sorge, die Abdeckung sorgt für einen sicheren Halt der Festplatte .) An dieser Stelle sei auf eine bebilderte Version dieser Beschreibung von der Lenovo-Website verwiesen: http://support.lenovo.com/de_DE/product-and-parts/detail.page?DocID=PD014557

Starten & neu aufsetzen
Nachdem die Festplatte, wie oben beschrieben eingebaut wurde, kann der Akku wieder eingesetzt und der Netzstecker wieder eingesteckt werden. Starten Sie den Rechner und drücken Sie F12. Sie sehen einen Boot-Auswahlbildschirm. Wählen Sie das DVD-Laufwerk und legen Sie vorher die Boot-DVD (das war die erste) in das Laufwerk ein. Im Folgenden wird mithilfe der Datenwiederherstellungs-DVD der Rechner neu aufgesetzt. Folgen Sie hier einfach den Anweisungen. Übrigens: Ich persönlich halte es für sinnvoll die komplette Festplatte in einer Partition zu belassen. Gerade wenn man nicht mit Unmengen von Geld um sich geworfen hat und „nur“ eine 128Gb-SSD gekauft hat, wird der benötigte Speicherplatz mit der Zeit für Programme und Windows größer und größer. Es macht also wenig Sinn sich gleich zu Beginn an dieser Stelle einzuschränken.

Nachbereitung

Antivirenprogramm installieren
Nun geht es an die Endphase. Bevor Sie Updates und Programme installieren und auch bevor Sie sich mit dem Internet verbinden, sollten Sie ein Antivirenprogramm installieren und dessen Updates im Folgenden als erstes durchführen.

Updates durchführen
Nun folgen die notwendigen Updates von Windows, die bekanntermaßen je nach Internetverbindung etwas dauern können. Sie werden aber schon hier merken, dass die Installation der Updates deutlich schneller geht als noch mit der alten Festplatte.

Empfehlenswert ist auf jeden Fall auch ein System-Update der Lenovo-Toolbox. Sie finden diese Möglichkeit unter Systemsteuerung -> Lenovo – Aktualisierung und Treiber. Wählen Sie dort alle Updates (sinnvollerweise auch die optionalen) aus und installieren Sie diese.

Programme installieren
Es folgt, wie immer, wenn ein PC neu aufgesetzt wird, die Installation der Programme, die man natürlich wieder braucht. Glücklicherweise entledigt man sich auf diese Weise auch gleich einiger Programme, die man seit „Ewigkeiten“ nicht genutzt hat und räumt gleich einmal auf.

Gesicherte Daten wiederherstellen
Als letztes folgt das Überspielen der gesicherten Daten. Da Speicherplatz bei SSD-Festplatten noch immer recht teuer ist, sollte an dieser Stelle überlegt werden, welche Daten man regelmäßig braucht und welche Daten auch auf einer externe Festplatte gespeichert bleiben können. Übrigens: eine einfache (und recht günstige) Speichererweiterung ohne Peripherie-Geräte sind natürlich SDHC-Karten (bspw. 32 GB für ca. 25 Euro), die dann eingesetzt bleiben und so die Speicherkapazität deutlich erhöhen.

Ich hoffe dieser Artikel hat Ihnen beim Wechsel Ihrer Festplatte geholfen und freue mich über Anmerkungen und Kritik.

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